Elektronik im Motorfahrzeug Nr. 222 Reparaturanleitungs Handbuch vom Bucheli Verlag

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Produktbeschreibung

Elektronik im Motorfahrzeug Nr. 222 das Reparaturanleitungs Handbuch vom Bucheli Verlag

Querschnitt durch die Motor-Technik

Grundlagen der Elektronik
Die Grundlage für das Verständnis elektronischer Vorgänge wird durch den Aufbau der Atome gegeben. Das Atom besteht aus einem von positiven Protonen und zum Teil von elektrisch neutralen Neutronen gebildeten Atomkern und den diesen Kern mit großer Geschwindigkeit umkreisenden negativen Elektron. Die in einer oder mehreren Schalen den Atomkern umkreisenden Elektronen stellen die Atomhülle dar. Im periodischen System der Elemente nach Meyer-Mendelejeff sind alle Elemente nach ihrem Aufbau geordnet und mit einer Ordnungszahl versehen. Diese Ordnungszahlen sagen wie viele positive Protonen das Atom des jeweiligen Elements besitzt. Um den Atomkern kreisen nach bestimmter Gesetzmäßigkeit die gleiche Anzahl negative Elektronen und bewirken so das Gleichgewicht der elektrischen Ladungen im Atom. Die Ordnungszahl entspricht somit auch der Anzahl der Elektronen, die im Gleichgewichtsfalle den Atomkern umkreisen. Die Elektronen umkreisen den Atomkern nicht in gleichem Abstand, sondern nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit in besonderen Bahnen. Durch diese Bahnen werden bis zu 7 Schalen gebildet, die von innen nach außen mit K-L-M-N-0-P und Q-Schale bezeichnet werden. In jeder Schale haben nur eine bestimmte Anzahl Elektronen Platz. So zum Beispiel auf der inneren Schale bis zu 2 und auf der zweiten bis zu 8. Beim Kohlenstoffatom, welches entsprechend der Ordnungsreihe 6 Elektronen besitzt, ist die innere K-Schale mit 2 Elektronen voll. In der zweiten Schale bewegen sich die restlichen vier Elektronen, obwohl diese Bahn mit 8 Elektronen gefüllt wäre. Die Elektronen in der äußeren Bahn - die Valenzelektronen genannt werden -, sind für die chemische und elektrische Wertigkeit des Elements von maßgeblicher Bedeutung. Atome sind im elektrischen Gleichgewicht, wenn in den Schalen die gleiche Anzahl von negativen Elektronen vorhanden sind, wie sich im Atomkerne positive Protonen befinden. Werden dem Atom Elektronen entzogen, so überwiegt die positive Ladung und es ist positiv elektrisch. Werden dem Atom zusätzlich Elektronen zuge-führt, so wird es negativ elektrisch. Die Elektronen können meist nur der äußeren Schale entnommen oder hinzugefügt werden, weil deren Bindung an den Atomkern geringer ist wie die der inneren Schalen. Darum nehmen an elektrischen Vorgängen im Regelfalle nur Elektronen der äußeren Schale teil. Wie den einzelnen Ato-men, so kann man auch Atomgruppen, Molekülen und somit den Stoffen Elektronen entnehmen oder zufügen. Diese werden dann entsprechend elektrisch positiv (+) oder negativ (-).

Inhaltsauflistung:
Grundlagen der Elektronik, Elektrische Spannung, Elektrische Leiter, Elektrischer Strom, Elektrischer Widerstand, Elektrische und magnetische Formelzeichen und Maßeinheiten, Kurzsymbole an den Maßeinheiten, Ohm'sche Gesetz, Spezifischer Widerstand, Spezifischer Widerstand elektrischer Leiter, Temperaturveränderung von Widerständen, Kaltleiter- und Heißleiterwiderstände, Lineare- und nichtlineare Widerstände, Elektrowärme, Schaltung der Widerstände Parallelschaltung von Widerständen, Reihenschaltung von Widerständen Spannungsteiler, Halbleiter, Dotierung von Halbleiterelementen, Negative Dotierung, Positive Dotierung, Halbleiterdioden, Diodenwirkung in Sperrichtung, Diodenwirkung in Durchgangsrichtung, Temperaturabhängigkeit von Halbleiter-Dioden, Arten der Halbleiter-Dioden, Gleichrichterschaltungen, Zenerdioden, Fotodioden, Transistoren, Anschlüsse und Kennzeichnung von Transistoren, Thyristoren, Problematik der Halbliter-Bauelemente, Thermische Probleme, Elektrische Probleme, Internationaler Buchstaben- und Zahlencode für Dioden und Transistoren, Überprüfung von Halbleiter-Bauteilen, Prüfen von Dioden, Prüfen von Zener-Dioden, Prüfen von Transistoren, Kondensatoren, Kapazität, Kondensatoren als Schutz für Halbleiter, Kondensatoren im Wechselstromkreis, Laden und Entladen von Kondensatoren, Widerstandskondensator-Glieder, Induktivität, Induktive Stromkreise, Widerstangs-Induktivitätsglieder, Induktivität im Wechselstromkreis, Multivibratoren, Trigger, Schaltverzögerungsglieder, Astabile Multivibratoren in Automobilen, Schaltfunktionen eines astabilen Multivibrators, Integrierte Schaltungen, Warnblinkanlagen, Richtungs- und Warnblinker, Hella-Blink-Warnlichtrelais 96 M 2 J 2 x 21 V / 12 V, Scheibenwascherautomatik, Die Intervallschaltung, Trockenwischschaltung, Heckscheiben-Wischer, Scheinwerfer-Wascher, Elektronische Drehzahlmesser, Drehzahlmessung mit monostabilen Multivibratoren, Drehzahlmesser ohne Hilfsspannung, Von Zündspannung gesteuerte Drehzahlmesser, Photoelektrische Drehzahlmesser, Elektronischer Drehzahlschalter von VDO, Elektronische Tachometer, Flektronische Steuerung für Personenwagen-Automatik-Getriebe, Automatischer Parklichtschalter, Elektronischer Spannungsstabilisator, Elektronische Leuchtweitenregelung für Automobil-scheinwerfer, Bremsen-Blockierschutzanlage, Elektronisches Bremsbelag-Kontrollgerät, Die Bosch-Lambda-Sonde, Elektronischer Temperaturschalter, Funktion des VDO-Temperaturschalters, Elektronische Lüftersteuerung, Sicherheitsgurt Kontrollsystem«Inderblock, Leuchtstofflampen im Kraftfahrzeug, Halbleiter-Schaltbeispiele der Firma Telefunken für Leuchtstofflampen, Wandler für 6-W-Leutstofflampen mit Streutransformatoren, Wandler für 8-W-Leuchtstofflampen, Zentralelektronik, Stromerzeuger-Anlage, Drehstrom-Generatoren, Vorteile der kollektorlosen Generatoren, Aufbau und Funktion von Drehstrom -Generatoren, Schleifringlose Drehstrom-Generatoren, Elektronische Generatorregler, Varioden-Regler, Transistorregler für Generatoren, Elektronische Zündanlagen, Unterbrechergesteuerte Transistor-Zündanlagen, Funktion der kontaktlos gesteuerten Bosch-Transistor-Zündanlagen, Thyristor-Kondensator-Zündanlage, Swisstronik-Zündanlagen, Elektronisch gesteuerte Benzineinspritzung, Technisches Prinzip der JD-Jetronic-Anlage, Elektronisches Prinzip der Jetronic-Anlage, Korrektureinrichtungen, Kaltstartanreicherung, Warmlaufanreicherung, Zusatzluftschieber, Vollastanreicherung, Mit Druckfühlern kombinierte Druckschalter, Kraftstoffabsperrung bei Schiebegetriebe des Motors, Beschleunigungsanreicherung, Allgemeine Richtlinien für FD-Jetronic-Anlagen, Richtlinien für Reparaturarbeiten, Überprüfung der Anlage, Testen der elektr. Benzin-Einspritzung, Voraussetzung für den Test der Anlage Erforderliche Prüfgeräte und Werkzeuge, Überprüfen der Anlage mit Prüfgerät EFAW 228 Aus- und Einbau sowie Einstellung der einzelnen, Baugruppen, Elektronisches Einspritzsystem mit Luftmengenmessung, Prinzip der L-Jetronic, Luftmengenmesser, Elektronisches Steuergerät, Kraftstoffkreislauf, Mechanische Benzineinspritzung mit Luftmengenmessung von Bosch, Luftmengenmesserprinzip, Kraftstoffzumessung im Mengenteilprinzip, Kraftstoff-Kreislauf, Warmlaufkorrektur.

Satz und Druck: Buch - und Offsetdruckerei Walter Sprüngli AG, CH-5612 Villmergen, Verlag Alfred Bucheli, Inhaber: Paul Pietsch, Baarerstraße 61, CH-6301 Zug, Postfach 281, 047540, das Werkstattreparaturhandbuch hat 120 Seiten, ist 297 mm hoch, 210 mm breit und 8 mm dick.